Do 21 Mai 2009
Essen 09 ist nun auch schon vorrüber!!!
Geschrieben von Jens unter Jens läuft
1 Kommentar
Am Samstag nach reibungsloser Anreise, mit Nikola, und der Belagerung unseres Quartieres ging es auf die, diesmal sehr klein geratene , Messe zum abholen der Startunterlagen. Hier mussten wir schon ein wenig umdisponieren um unsere Startplätze am nächsten Tag zu erreichen. Da aber unsere besten Leute
) vor Ort waren, wurde sofort eine Lösung herbei geführt. Samstag am späten Abend traf dann auch Robert ein und somit unser Trio wieder komplett.
Sonntag machte ich mich dann auf den Weg nach Dortmund in meinen Startbereich. Nach 50minütiger Wartezeit auf den Startschuss ging es endlich los, die Lust zu laufen war zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig gegen null. Warten bei Landregen, ein wenig kälte und erster auf kommender Appetit trugen dazu bei.
Trotz der nicht optimalen Bedingungen fand ich schnell in meinen Trott, welchen ich für sehr angenehm hielt und dann auch erst einmal beibehielt. Aufgrund weniger Trainingseinheiten der letzten Wochen wollte ich auch nicht zu schnell vorlegen, human finischen war angesagt.
Auf dem Weg ins Ziel ging es über Bochum, Herne, Gelsenkirchen nach Essen. In Bochum verlief die Strecke durch die Hallen des Presswerk von Opel, das war doch mal etwas anderes und hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Nach der hälfte der Strecke hatte ich bereits 02:02h hinter mir. Die nächsten Zehn Kilometer lief ich mit einem Pärchen gemeinsam und wurden ein wenig schneller. Nach knapp dreiviertel der Strecke war ich der Meinung noch eine Endzeit unter vier Stunden erreichen zu können, also legte ich noch in wenig zu und verließ die beiden. Bei ca. km 30 erreichte ich den Punkt an dem sich beide Startfelder aus Dortmund und Oberhausen vereinten um gemeinsam ins Ziel zu laufen.
Aufgrund unserer “leichten” Startverzögerung kam aus dieser Richtung fast keiner mehr, war schon ein wenig schade.
Ab Kilometer 32 ging es irgendwie nur noch Berg auf, ich hielt noch bis 37km mein Tempo und musste dann Federn lassen. Über die Zeche Zollverein ging weiterhin immer Berg auf bis zum Ziel nach Essen. Im Ziel war ich schon ein wenig platt und mit meiner Zeit von 04:05:57 doch zeimlich glücklich. Nach einem kleinem Imbiss wurde ich schon von meinen Mitläufern empfangen, welche sich auch um meinen Kleiderbeutel kümmerten und wir fuhren dann gemeinsam Heim.
Mein Fazit: die drei Tage waren mal wieder ein schöner Abstecher aus dem Alltag und mit meinem Lauf war ich auch sehr zufrieden. Trotz einiger organisatorischer Defizite des Veranstalters, hat dieses Event einen guten Eindruck auf mich hinterlassen.


30. Mai 2009 um 08:08
Na wenn das mal nicht ein spannend zu lesender Beitrag ist. Mehr davon.